17 16 Freie Fahrt im Einsatz Appell von Feuerwehr und Bauhof an die Gemeindebürger Mit einem gemeinsamen Aufruf wenden sich die Feuerwehrführung und der Bauhof an die Bürger. Es geht ihnen dabei um die Sicherheit auf Geisenhausens Straßen. Parkende Autos sorgen in den schmalen Siedlungsstraßen häufig dafür, dass Einsatzfahrzeuge nicht vorbeifahren können. Feuerwehrkommandant Michael Stirner macht zusammen mit dem hauptamtlichen Gerätewart Peter Maier deutlich, dass Feuerwehrfahrzeuge freie Straßenbreite von mindestens 3,05 Metern benötigen. Es müssen schließlich auch die Türen geöffnet und das Gerät entladen werden. Noch mehr Breite benötigt ein Schneepflug. Michael Schrei und Wolfgang Pflügler vom Bauhof erklärten, dass ein Räum- und Streufahrzeug bis zu vier Meter Breite benötigt. Dabei betonten sie, zusätzlich türme sich an den Straßenrändern im Winter der geschobene Schnee und schmälert dadurch die Fahrbahn noch entschieden. Im Fall des Winterräumdienstes hätte die jeweilige Siedlungsstraße den schweren Nachteil, dass die Fahrbahn nicht oder vielleicht erst später vom Schnee befreit werden kann. Sollte also durch parkende Autos das Durchkommen für schwere Einsatzfahrzeuge oder für einen Krankenwagen unmöglich sein, so wäre die notwendige Hilfeleistung nicht sofort durchführbar. Im schlimmsten Falle also könnte es bei dem Parkverhalten um Leben und Tod gehen. Daher fordern die Verantwortlichen die Bürger auf, ihre Autos möglichst in der Garage oder aber auf Stellplätze auf dem eigenen Grundstück zu parken. Seit einigen Jahren legt die Gemeindeverwaltung großen Wert darauf, bei Bauanträgen eine entsprechende Anzahl an Stellplätzen zu fordern. In früheren Jahren jedoch – als es auch noch weniger Fahrzeuge gab – ist auf diesen Aspekt weniger geachtet worden. Gegenseitige Rücksichtnahme Es ist also ganz offensichtlich im eigenen Interesse der Bürger, Rettungsfahrzeugen die Durchfahrtmöglichkeit einzuräumen. Weiter weist Michael Stirner darauf hin, dass Feuerwehrzufahrten strikt freigehalten werden müssen. Ähnliches sagt er von den Straßenhydranten. Sie dürfen niemals durch parkende Autos blockiert werden, da sonst im Notfall wertvolle Zeit verloren geht. Einige Sorgenkinder werden noch aufgezählt: Dabei handelt es sich um besonders schmale Siedlungsstraßen, die erfahrungsgemäß häufig zugeparkt sind. Daher bittet der Kommandant ganz besonders in schmalen Straßen und Wegen auf freie Durchfahrt zu achten. Bei einer Besichtigung der besonders betroffenen Straßen waren Parkverbotsschilder im Gespräch gewesen. „Das wollen wir aber eigentlich gar nicht“, meint dazu der Feuerwehrkommandant“, vielmehr bittet er um gegenseitige Rücksichtnahme. Text und Bilder: Peter Köppen Rufnummernänderung bei der Nachbarschaftshilfe Geisenhausen Wegen stetiger Kostensteigerung beim bisherigen Anbieter haben sich die Verantwortlichen in der Marktgemeinde Geisenhausen Gedanken gemacht und eine perfekte Lösung gefunden. Ab sofort ist die Nachbarschaftshilfe Geisenhausen über eine Nebenstellennummer der Marktgemeinde zu erreichen. Diese Nummer lautet 08743 9616-26 und ist zu den gewohnten Zeiten Montag, Mittwoch und Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr zu erreichen. Für die Übergangszeit ist eine Weiterleitung unter der alten Rufnummer eingerichtet, die aber in den nächsten Wochen abgeschaltet wird. Wenn also ein parkendes Auto die Durchfahrt unmöglich macht, geht wertvolle Zeit verloren. Eng und riskant ist es für den Fahrer des Räumfahrzeugs in manchen Straßen. Zusätzlich muss man bedenken, dass der Schnee genaues Rangieren erschwert und das Personal unter Zeitdruck steht. Neues von der Nachbarschaftshilfe Dringend Helfer gesucht Da die GeNaHi schon in ihrem achten Jahr tätig ist, ist auch der Helferkreis immer älter geworden und es gibt nicht mehr genug Freiwillige, die ihren Mitbürgern Hilfe anbieten. Am dringendsten werden Personen gesucht, die Fahrdienste zu Ärzten, meist in Vilsbiburg oder Landshut leisten können und die Senioren auf Wunsch auch ins Sprechzimmer begleiten. Auskünfte unter 08743 9616-26 zu den Dienstzeiten der GeNaHi.
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